Über mich

Seit mehr als 40 Jahren ist der Lärm ein Schwerpunkt meiner beruflichen Tätigkeit. Dabei habe ich über viele Jahre als Leiter des Referats „Lärm“ im Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)  in Sankt Augustin Erfahrungen in der Lärmmesstechnik und Lärmminderung sammeln können.

 

Ich habe an der RWTH in Aachen Maschinenbau in der Fachrichtung „Fertigungs­technik“ studiert und promovierte im Jahre 1988 an der Bergischen Universität GSH, Wuppertal, mit dem Thema „Beurteilung des Hörschadensrisikos durch Impulslärm“. Somit habe ich mich auch eingehend mit der Wirkung von Lärm auf den Menschen, insbesondere auf das Gehör, beschäftigt.

 

Bereits Ende 1976 kam ich als Referatsleiter zum Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften, heute der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), und war bis Ende 2017 für das Institut für Arbeitsschutz (IFA) in Sankt Augustin tätig.  Dabei lagen meine Arbeitsschwerpunkte in folgenden Bereichen: 

  • Messung und Beurteilung von Lärm am Arbeitsplatz 
  • Geräuschemissionsprüfung und -analyse von Maschinen
  • Lärmminderung im Betrieb, z.B. durch raumakustische Maßnahmen
  • EG-Baumusterprüfung von Gehörschützern
  • Einzelprüfung von Schallmessgeräten
  • Normungsarbeit
  • Schulung von Aufsichtspersonen der Gesetzlichen Unfallversicherungen.

 

Ich war in verschiedenen nationalen und internationalen Normungs-Arbeitskreisen aktiv. Unter meiner Obmannschaft entstanden z.B. die Neufassung der DIN 45645-2 zur Ermittlung des Beurteilungspegels am Arbeitsplatz und die VDI-Richtlinie 3766 zur Messung und Beurteilung von Ultraschall. Maßgeblich beteiligt war ich auch an der ISO 9612 zur Ermittlung des Lärmexpositionspegels und der DIN 18041 als der wesentlichen Grundlage für die Planung von Räumen hinsichtlich Sprachverständlichkeit. 

 

Im Rahmen von Forschungsprojekten habe ich z.B. die folgenden Themen bearbeitet:

  • Messung und Beurteilung von Impulslärm

  • Erfassung der Lärmexposition mit Hilfe von Lärmdosimetern
  • Einsatz der Schallintensitätsmesstechnik zur Geräuschemissionsmessung und Lärmquellenanalyse

  • Lärmarme Sägeblätter

  • Lärmgeminderte Steinsägen

  • Lärmarme Druckluftdüsen

  • Einsatzmöglichkeiten von Antischall im Arbeitsschutz

  • Raumakustische Planung von Arbeitsräumen

  • Aufstellung von Lärmminderungsprogramm

  • Akustische Gestaltung von Büroarbeitsplätzen

  • Akustische Gestaltung von Klassenzimmern und Gruppenräumen in Kitas.

Die Arbeitsergebnisse wurden auf nationalen und internationalen Kongressen und Tagungen präsentiert und in Fachzeitschriften publiziert  (siehe Liste der Publikationen).